Verteilungsfrage als Grundlage von Herrschaft

Welche Probleme ergeben sich für eine Stammesgemeinschaft in der Steinzeit?

– Schutz vor wilden Tieren oder feindlichen Stämmen
– Schutz vor Naturgewalten (Regen, Stürme, Fluten, Dürre, Frost etc.)
– Nahrungsmittelbeschaffung (Jagd, Fischerei, Sammeln von Früchten)
– Verteilung der Nahrung innerhalb der Gemeinschaft
– Umgang mit Schwächeren und Kranken
– Produktion und Bau
– Verteilung der Macht über die Gemeinschaft

=> führt zur VERTEILUNGSFRAGE: Wie werden die vorhandenen Güter / Mittel verteilt und wer wird in welcher Weise an der Macht beteiligt, die Güter / Mittel zu verteilen?

Wird über die Errichtung von HERRSCHAFT beantwortet

In der frühen Geschichte zwei Möglichkeiten:
– Tyrannis: Die Herrschaft eines Einzelnen, legitimiert durch die Macht des Stärkeren
– Monarchie: Die Herrschaft eines Einzelnen, legitimiert durch die Stammestradition und besondere Herkunft des Herrschers

Neue Herrschaftsmodelle zur Beantwortung der Verteilungsfrage entstanden in der Antike und der Neuzeit (siehe weiterer Unterricht!)

(Anarchie bedeutet das Fehlen jeglicher Herrschaft, im Grunde eine Nichtbeantwortung der Verteilungsfrage)

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 1. Prozesse der Modernisierung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ab dem 18. Jhd., I. Das Zeitalter der Revolutionen, II. Herrschaft in Europa abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s