Krieg als Mittel zur Expansion und „Reichsdenken“

1. Wie beantworten Polybios und Cicero die Frage nach Entstehung und Ausdehnung des römischen Weltreichs?

– Polybios:
begründet das Erreichen der römischen Ziele durch Kämpfe und Anstrengungen
Rom besaß die beste Verfassung
Römer lernten aus ihren Misserfolgen

– Cicero:
Römer errichteten ihre Städte an günstigen Orten weit abgelegen vom Meer
Strategisch intelligent
In Hafenstädten hätte sich die römische Kultur mit ägyptischen, keltischen, griechischen und phoenizischen Einflüssen zu stark gemischt und wäre so verwässert worden.

2. Wie rechtfertigen und beurteilen die antiken Zeitgenossen die Herrschaft der Römer über die eroberten Gebiete?

– Cicero:
Gebiete wurden nach der Eroberung mit kulturellen Wohltaten überhäuft, was die Eroberung legitimierte
Kriege waren unausweichlich, um den anderen Völker Kultur zu bringen
=> Legitimation der Herrschaft durch die Übermittlung von Kultur (Völker vorher nur „Barbaren“)

– Tacitus:
Da die Briten andere Völker bedrohten und bestahlen, mussten sie durch Kriege befriedet werden.
=> Legitimation der Herrschaft durch Friedenssicherung (Pax Romana)

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