Vorbereitung zur Mündlichen Abiturprüfung (Präsentationsprüfung) im Fach Geschichte

Im Frühjahr und Frühsommer jedes Jahres stehen für die Abiturienten in Baden-Württemberg die mündlichen Prüfungen an. Geschichte wird als gesellschaftswissenschaftliches Fach dabei sehr häufig gewählt. Leider kommt es dabei aber durch mangelhafte Vorbereitung oder schlechte Informationslage des Prüflings öfters zu schlechten Ergebnissen.

In diesem Artikel werde ich versuchen, Abiturientinnen und Abiturienten einen groben Überblick über die Präsentationsprüfung und wertvolle Hinweise zu Themenfindung, Leitfragensuche und Bewertungskriterien zu geben. Die Inhalte dieses Artikels werde ich nach wachsender Erfahrung als Prüfer jedes Jahr erweitern und verbessern.

Achtung:
Dieser Artikel geht von einer mündlichen Abitursprüfung im Fach Geschichte vom Typ 1 aus, also keiner Zusatzprüfung, sondern einer Präsentationsprüfung. Außerdem geht der Artikel von Prüflingen in ZWEISTÜNDIGEN Kursen aus. Der Artikel befasst sich ausschließlich mit den Modalitäten an allgemeinbildenden Gymnasien im Land Baden-Württemberg.

Übersicht über die einzelnen Themen des Artikels:

1. Themenfindung und Beratung

2. Präsentation

3. Suche nach einer Leitfrage

4. Prüfungsgespräch (Kolloquium)

5. Beurteilungskriterien

6. Themenvorschläge

7. Quellen des Artikels

Thema 1: Themenfindung, Vorbereitung und Beratung

Dieser erste Schritt ist gleichzeitig einer der wichtigsten. Die Prüfungskandidaten müssen sich bis spätestens zwei Wochen vor der Prüfung schriftlich auf vier Prüfungsthemen festlegen. Allerdings sollte dies DRINGEND schon weit vorher geschehen sein, die Themen sollten Ende Januar auf jeden Fall feststehen.

Der Prüfling reicht dabei beim Fachlehrer bis Ende Januar mindestens vier geeignete Prüfungsthemen ein, die er/sie aufgrund folgender Kriterien auswählt:
– besonderes Interesse am und Motivation für das Thema seitens des Prüflings
– innere Geschlossenheit des Themas
– historische Verortung des Themas innerhalb des in KS1 und KS2 behandelten geschichtlichen Zeitraums (1776-heute)
– möglicherweise bereits erfolgte Behandlung des Themas im Unterricht oder als GFS / Essay

Der Fachlehrer prüft die Themen vor dem endgültigen Einreichen auf etwaige Probleme und Machbarkeit.

Der externe Prüfer wählt dann bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse des schriftlichen Abiturs eines der vier Themen aus. Die Wahl wird am Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse des schriftlichen Abiturs bekanntgegeben. Bis dahin sollten alle vier Themen bereits in groben Zügen vorbereitet sein!

Das Thema muss sich unbedingt für die exemplarische Behandlung innerhalb eines 10-minütigen Vortrags eignen.

Dabei ist es sehr wichtig, dass

1. das Thema terminologisch sehr genau formuliert ist. => alle Begriffe müssen mit Bedacht und zielgerecht ausgewählt sein
2. das Thema zeitlich sehr eng umrissen ist => der Zeitraum sollte sich auf ein einzelnes „historisches Ereignis“ beschränken
3. die Problematisierung des Themas in der Themenstellung klar erkennbar ist
4. das Thema in 10 Minuten zu umreißen ist
5. das Thema sich deutlich von den anderen drei Themen abgrenzt
6. das Thema in den Lehrplan der Kursstufe Geschichte Baden-Württemberg passt (Link siehe ganz unten in den Quellen)

Zum Thema „Berliner Mauer“ gäbe es folgende Themenstellungen:

– Die Geschichte der DDR 1949-1961
Diese Themenstellung wäre zeitlich viel zu ausufernd, außerdem ist keine Problematisierung erkennbar.

– 13. August 1961: Der Bau der Mauer
Hier ist zwar ein einziges historisches Ereignis gewählt, die Problematisierung ist allerdings noch nicht erkennbar.

– 13. August 1961: Bau einer Mauer oder eines antifaschistischen Schutzwalls?
Das wäre eine Themenstellung die historisch klar umrissen ist und die Problematisierung durch eine Leitfrage enthält. GUT!

– Die Mauer – Kampf um die Deutung
Eine solche Themenstellung wäre möglich, meines Erachtens aber nicht aussagekräftig und die Problematisierung ist zu wenig erkennbar.

– Die Berliner Mauer als Spiegel internationaler Konflikte
Hier ist die Problematisierung nicht anhand einer Leitfrage, aber anhand einer These sichtbar. GUT!

Ein Problem, das viele Prüflinge erst während der Prüfung oder im Kolloquium erkennen ist, dass Begriffe im Fach Geschichte sehr zielsicher eingesetzt werden müssen. So habe ich vor Jahren in einer mündlichen Prüfung hospitiert, in der das Thema „Die Frau in der Geschichte des Islamismus“ ausgewählt worden war. Die Schülerin wurde mit einer sehr schlechten Note bewertet, weil sie eigentlich über die Frauenrolle in der Geschichte des ISLAM referiert hat und damit eigentlich das Thema verfehlt hatte. Es ist also sehr wichtig, jeden eingesetzten Begriff genau zu überprüfen, bevor die vier Themen eingereicht werden.

Thema 2: Präsentation

Was wird von Prüflingen erwartet?

– ein zusammenhängender zehnminütiger Vortrag, der mediengestützt sein kann.
=> es sollten entweder OHP-Folien, die Tafel, PowerPoint oder Tischvorlagen genutzt werden, allerdings immer nur EINES dieser Medien

– Freie Rede auf der Grundlage von Stichworten
=> der Prüfling kann also Stichpunkte auf Karteikarten mitnehmen, er sollte auf keinen Fall die PowerPoint-Folien ablesen

– foliengeeignete Inhalte sind z.B. Leitfragen, Gliederungen, Strukturschemen, Thesen, Grafiken und Statistiken
=> die Folien dürften auf keinen Fall überladen sein, nur bei Zitaten ist Volltext erlaubt!

– bei mediengestützter Präsentation muss für den Notfall eine medienarme Präsentation (OH-Folien) eingeplant sein
=> die meisten Prüflinge nutzen PowerPoint, in diesem Fall unbedingt Plan B mitnehmen, falls der PC oder der Beamer seinen Geist aufgibt!

– wichtige Inhalte der Präsentation sind: Vorgehensweise, Ursachen und Auslöser, Folgen, Ergebnisse, Kernaussagen, Beantwortung der Leitfrage und etwaige Probleme und Schwierigkeiten bei der Realisation

– eine strukturierte Darstellung sollte enthalten: Einstieg mit Problemstellung, gegliederte Darstellung, Lösungen, Bewertungen, zusammenfassender Schluss

– Eine gute Präsentation verliert sich nicht im Detail, sondern betont und stellt das Wesentliche heraus, wobei ein roter Faden sichtbar sein sollte.

– Die Vortragszeit von 10 Minuten darf auf keinen Fall überschritten werden.
=> Viele externe Prüfer brechen die Präsentation nach genau 10 Minuten ab, denn der Tagesplan am Prüfungstag ist enorm dicht getacktet!

Thema 3: Suche nach der Leitfrage

Die Suche nach einer problematisierenden Leitfrage gestaltet sich für viele Prüflinge meist zum schwierigesten Teil der Prüfungsvorbereitung. An dieser Stelle möchte ich euch gute Hilfen zur Hand geben:

Die meisten Schüler/-innen sind im Laufe ihrer Schulkarriere schon mit historischen Leitfragen konfrontiert worden (hoffentlich!), kaum ein Abiturient weiß aber, dass es verschiedene Typen von Leitfragen im Fach Geschichte gibt. Bei der Auswahl der richtigen Leitfrage können diese Leitfragentypen sehr hilfreich sein.

Die Beispiele sind aus allen möglichen Unterrichtsstunden herausgegriffen und passen von ihrer Tiefe und Einordnung natürlich nicht immer zu unseren Themen. Sie geben aber gute Anhaltspunkte für unsere Leitfragen.

Typ 1: Kausalität und Multikausalität
Historische Prozesse und Ereignisse werden auf ihre Ursachen und Gründe hinterfragt

Beispiele:
Warum wurde Caesar ermordet, während Augustus bis zu seinem Lebensende an der Macht blieb?
Welche Gründe veranlassen Menschen zur Flucht aus ihrer Heimat?
Der Bauernkrieg 1525 – eine Folge der Reformation?
Hitler – allmächtiger oder schwacher Diktator?

Typ 2: Terminologie und Begriffsklärung
Überprüfung angemessener Begrifflichkeit

Beispiele:
30.1.33: Machtergreifung oder Machtübertragung?
Novemberrevolution – eine Revolution?
Die Volksversammlung in Rom: ein wirkliches demokratisches Element?
Der Widerstand der Weißen Rose – Nonkonformität, Verweigerung, Protest oder wirklich Widerstand?

Typ 3: Vergleich historischer Phänomene
Vergleich historischer Phänomene anhand von Kategorien

Beispiele:
Vergleich des Umgangs mit sozialer Ungleichheit in Athen und Sparta
Vergleich der Staatsformen: Ägypten – Athen – Röm. Republik
Vergleich der deutschen Verfassungen von 1849 – 1949
Ursachen und Merkmale der politischen Revolutionen 1789 – 1848 – 1917
Wo ist das Leben leichter: In der Alt- oder Jungsteinzeit?

Typ 4: Multiperspektivität
Beurteilung unterschiedlicher Perspektiven im zeitgenössischen Kontext

Beispiele:
Was passierte wirklich am Weihnachtstag im Jahr 800 n. Chr. in Rom? (Kaiserkrönung Karls d. Großen aus Sicht der Kurie/Einhards)
Neue Welt oder Weltuntergang? („Entdeckungen“ aus Sicht der Europäer/der Indianer)
Was soll aus Deutschland werden? (unterschiedliche Vorstellungen zur Nachkriegsordnung)

Typ 5: Handlungsspielräume
Analyse und Beurteilung von Handlungsmotiven, ‑abläufen und ‑alternativen

Beispiele:
Musste die Weimarer Republik zwangsläufig scheitern?
War Widerstand gegen den NS möglich?
Was wäre geschehen, wenn Elsners Hitler-Attentat erfolgreich gewesen wäre?
Stalinnote – eine annehmbare Alternative für Westdeutschland?

Typ 6: Quellen im historischen Kontext
Quellen im historischen Kontext analysieren und beurteilen

Beispiele:
Die amerikanische Unabhängigkeitserklärung – ein weltgeschichtliches Dokument?
Marseillaise – blutrünstiges Kriegslied oder Freiheitslied?
Ballhausschwur (Gemälde 1791): Jacques-Louis David – ein verlässlicher Augenzeuge?
Die Kaiserproklamation in Versailles (Anton von Werner) – Abbild des neuen Staates?

Typ 7: Werturteil
Bewertung historischer Prozesse und Ereignisse nach heutigen Maßstäben

Beispiele:
Neolithische Revolution – ein Fortschritt?
Wäre Kolumbus besser zu Hause geblieben?
Sollten die Hindenburgstraßen in Deutschland umbenannt werden?
Frauen in der DDR – ein Vorbild für uns?

Typ 8: Dekonstruktion
Untersuchung von historischen Darstellungen auf ihr Geschichtsbild

Beispiele:
Filmausschnitte auf historische Plausibilität untersuchen oder vergleichen ( „Luther“, „Sophie Scholl“, „Das Leben der Anderen“…)
Bilder, Erzählungen untersuchen, z.B. Rekonstruktionszeichnung zu Steinzeit, Historiengemälde des 19. Jhs., …
Vergleich von Geschichtsdarstellungen mit Forschungsstand bzw. Quellen
Dekonstruktion eigener Geschichtsbilder:
Wie finster war das Mittelalter wirklich?
Der König des Mittelalters – ein allmächtiger Märchenkönig?

Thema 4: Prüfungsgespräch (Kolloquium)

Alle Lernzielebenen (Wissen, Verstehen, Urteilen) finden Berücksichtigung. Es können auch Lehrplaninhalte angesprochen werden, die im Kontext des gewählten Themas liegen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen vor allem zwei Anliegen: Zum einen wird der „Erst-Eindruck“ der Präsentation überprüft, es wird also festgestellt, ob der Prüfling im Detail wirklich so viel / wenig zu diesem Thema weiß, wie in der Präsentationsphase erschien. Zum anderen wird das thematische Umfeld des Themas mit Prüfungsfragen erweitert, der Prüfling muss hier beweisen, dass er sich in diesem Thema in der Breite gut auskennt. Er muss also nicht noch detaillierter ins Thema einsteigen, sondern in der Lage sein, Vergleiche zu ziehen, die Vorgänge zu bewerten, das Wissen anzuwenden, mögliche Alternativen aufzeigen usw.

Folgende Fragen könnten dabei aufkommen:

– Verständnisfragen
– Fragen zu den Quellen
– Fragen zur Transferfähigkeit, nach Querverbindungen zu anderen Themen
– Fragen zum methodischen Vorgehen des Prüflings bei der Vorbereitung und Durchführung der Präsentation
– genauere Fragen zu den einzelnen Elementen der Präsentationsprüfung, also den gezeigten Bildern, Statistiken, usw.
– Fragen zur Kritikfähigkeit, Aufforderung zum Hinterfragen des eigenen Standpunkts des Themas und zur eigenen Wertereflexion

Beim Lernen für die Prüfung sollte jeder Prüfling also beachten, dass er/sie genau über seine Quellen und über seine Bilder, Statistiken und Zitate bescheid weiß. Zudem ist eine persönliche Beurteilung des Themas und eine Reflexion dieser Beurteilung sehr gut vorzubereiten. Querverbindungen und Vergleiche zu anderen Themen im Bildungsplan der Kursstufe sollten außerdem vorbereitet werden. Oft wird in diesem Zusammenhang gefragt, ob der Prüfling das Thema selbstständig mit einem anderen von ihr/ihm gewählten Thema vergleichen kann.

Thema 5: Beurteilungskriterien

Die von allen Prüfern in Baden-Württemberg genutzten Beurteilungskriterien decken sich relativ direkt mit denen, die ich bei GFS in der Kursstufe ansetze. Ich habe die Beurteilungskriterien bereits in diesem Artikel genau erklärt und mit vielen Anwendungsbeispielen und Tipps versehen:
https://histoproblog.org/2014/10/13/gfs-bewertung-und-tipps-kursstufe-1-geschichte-zweistundig/

Vier Beurteilungskriterien werden in den Prüfungen der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer angesetzt. Ich versuche diese Kriterien an dieser Stelle genauer zu erklären:

1. Inhalt
– Die Präsentation muss genügend Informationsgehalt und Aussagekraft besitzen, sollte inhaltliche Breite und Tiefe zeigen.
– Alle Inhalte müssen sachlich richtig sein.
– Der Vortrag muss in Fachsprache gehalten werden, Fachbegriffe müssen richtig eingesetzt und erklärt werden.
– Die Präsentation muss jederzeit sprachlich verständlich sein.
– Der Vortrag muss das Thema exemplarisch/beispielhaft behandeln, die Inhalte beschränken sich also auf das Wesentliche und ergeben ein wesentliches und elementares Ergebnis.
– Die Quellen müssen qualitativ hochwertig und authentisch sein, der Vortragende muss über deren Herkunft bescheid wissen, er muss in der Lage sein, Quellenkritik zu üben.

2. Aufbau/Gliederung
– Dem Vortrag geht eine Inhaltsübersicht voraus.
– Der Einstieg ist kreativ und führt logisch zur problematisierenden Leitfrage oder These
– Der Vortrag enthält eine klare und problematisierende Leitfrage oder These, die im Vortrag behandelt und dann beantwortet wird.
– Die Gliederung und die Struktur des Vortrags folgen einem roten Faden und sind jederzeit logisch und zielorientiert.
– Der Schluss des Vortrags fasst die Inhalte noch einmal kurz zusammen und ergibt eine gehaltvolle Quintessenz im Fazit (auch Beurteilung).

3. Methoden/Medieneinsatz
– Der Medieneinsatz ist sinnvoll, angemessen und ökonomisch, die Folien sind nicht überladen etc. (siehe oben!).
– Bilder und Grafiken werden zur Veranschaulichung gezeigt, werden ausreichend erklärt und lange genug sichtbar gemacht.
– Die Folien oder Vorlagen sind lesbar und gut gestaltet.

4. Personale Kompetenzen
– Die Präsentation wurde in freier Rede gehalten.
– Der Vortrag war sprachlich verständlich, das Tempo und die Lautstärke waren für die Zuhörer angenehm.
– Die Körpersprache zeichnete sich durch passende Mimik und Gestik aus, Blickkontakt mit den Prüfern wurde häufig gehalten.
– Zeitmanagement! Die Vorgabe von 10 Minuten Vortragslänge wurde nicht überschritten.
– Inhalt und eigene Vortragsmethoden konnten vom Prüfling selbstständig beurteilt und reflektiert werden.
– Der Prüfling konnte außerdem erfolgreich seinen eigenen Standpunkt zum Thema hinterfragen und kritisieren.
– Im Kolloquium zeigte der Prüfling eine Bereitschaft und Fähigkeit zum vertiefenden Dialog mit den Prüfern.

Die Note ergibt sich nach einem kurzen Evaluationsgespräch nach dem Kolloquium (ohne Prüfling) durch die Notenvorschläge des Fachlehrers, des Protokollanten und des Vorsitzenden (extern).

Auf der letzten Seite dieses PDF-Files findet ihr ein häufig genutztes Bewertungsblatt für die Prüfung:
http://esg-bretten.de/files/esg/News/…5…/Hinweise_Muendliches_Abitur.pdf

Thema 6: Themenvorschläge

Diese Themenvorschläge sind ALLE noch nicht vollständig ausgearbeitet und dienen als grober Ansatz. Die genaue Ausformulierung und die Problematisierung der Themen ist von jedem Prüfling selbstständig vorzunehmen.

Bildungsplan-Thema 1: Prozesse der Modernisierung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ab dem 18. Jhd.

– Der Aufstieg der USA zur Großmacht um 1900 (- Die Rolle der Wirtschaft und Außenpolitik)

– Die “Lösung” Indianerfrage in den USA des 19. Jahrhunderts

– Die amerikanische “Frontier” und das amerikanische Fortschrittsdenken

– Die Rolle der Frauen in der französischen Revolution

– Die deutsche Industrialisierung am Beispiel Gottlieb Daimlers (oder Ferdinand Porsches)

– Karl Marx und das Kapital

– Lösungswege der Sozialen Frage im 19. Jahrhundert

– Entstehung der Gewerkschaftsbewegung im 19. Jahrhundert

– Entstehung und Gründung der SPD

– Industrieller Wandel und Migration im 19. Jahrhundert

– Kinderarbeit in der Fabrik

Bildungsplan-Thema 2: Deutschland im Spannungsfeld zwischen Demokratie und Diktatur

– Das Hambacher Fest als Höhepunkt der Opposition

– Die Rolle der Frau in der Revolution von 1848

– Studentische Burschenschaften zwischen Liberalismus und Nationalismus

– Der Katholizismus und Bismarck: der Kulturkampf

– Schulische Bildung für Mädchen im Kaiserreich

– Die Entstehung katholischer Studentenverbindungen unter dem Einfluss des Kulturkampfs

– Otto von Bismarck im Urteil der Geschichte

– Die Innenpolitik Bismarcks – führte „Blut und Eisen“ zu einer inneren Einheit?

– Wilhelm II. – Militarismus, Imperialismus und der Traum vom Platz an der Sonne

– Deutscher Kolonialismus in Afrika

– Deutscher Kolonialismus am Beispiel Tsingtao

– Englischer Kolonialismus am Beispiel Hongkong

– Krisenherd Balkan – die Rolle der Region beim Ausbruch des Ersten Weltkriegs

– Der Erste Weltkrieg – der erste Industrialisierte Krieg

– Die Oktoberrevolution in Russland und die Rolle Lenins

– Der Versailler Vertrag – ein Friedensvertrag als Kriegsgarantie?

– Die Parteienlandschaft der Weimarer Republik

– Friedrich Ebert und die Weimarer Republik

– Gustav Stresemann und die Politik von Rapallo und Locarno

– Kampftruppen und Straßenkämpfe in der Endphase der Weimarer Republik

– Die Weimarer Reichsverfassung – Fehler und Errungenschaften

– Die Kultur der Weimarer Republik – Deutschlands späte “Blüten”

– Hindenburgs Rolle bei der Machtübernahme der Nationalsozialisten

– Die Olympiade von 1936 in München

– Architektur als Audruck der Ideologie im Dritten Reich, am Beispiel des von Hitler geplanten Umbau Berlins

– Die Reichsparteitage in Nürnberg

– Propaganda im Nationalsozialismus

– Die Rolle der Frau im Nationalsozialismus

– Die Rolle der Jugend im Nationalsozialismus

– Die SS – Staat im Staate?

– Die frühe Hitlerbewegung

– Hitlers “Mein Kampf”

– Führerkult im Nationalsozialismus

– Albert Speer – Hitlers Architekt

– Die Rolle des Sports im Nationalsozialismus

– Heinrich Himmler – Hitlers engster Vertrauter

– Adolf Eichmann – ein Organisator des Holocaust

– Der schöne Schein der Gewaltherrschaft – Leni Riefenstahls Kino

– Die Reichspogromnacht vom 9./10. November 1938

– NS-Wirtschaftspolitik – ein echtes Wirtschaftswunder?

– Hans und Sophie Scholl (Weiße Rose)

– Der Widerstand der Roten Kapelle

– Der Widerstand des Georg Elser

– Der organisierte Widerstand im Dritten Reich durch die SPD

– Der 20. Juli 1944 – das Stauffenberg-Attentat

– Stalin

– Stalinismus und der “Große Terror”

– Benito Mussolini und der Faschismus in Italien

– Franco und der Spanische Bürgerkrieg

– Die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg

– Die Rolle Schwedens im Zweiten Weltkrieg

– Japan im Zweiten Weltkrieg

Bildungsplan-Thema 3: Deutschland nach 1945 im internationalen und europäischen Kontext

– Die „Stunde Null“ im Großraum Stuttgart – alles auf Neuanfang?

– Stuttgart und das deutsche Wirtschaftswunder

– Wiedereingliederung der Vertriebenen nach der NS-Diktatur am Beispiel Renningen

– Entnazifizierung in Baden-Württemberg – ein gescheiterter Versuch?

– Die Berliner Blockade – Luftbrücke 1948/1949

– Der Marshall-Plan – bezahlte Demokratie, subventionierte Freiheit

– Haben die Westmächte die Teilung Deutschlands durch die Gründung der Bundesrepublik Deutschland forciert?

– Die Stalin-Note – eine echte Chance zur Wiedervereinigung?

– 13. August 1961: Bau einer Mauer oder eines antifaschistischen Schutzwalls?

– Die USA im Korea-Krieg

– Die USA im Vietnam-Krieg

– Das Weltraumrennen – Kampf ums All

– Die Kubakrise 1962 – Die Welt am Rande eines Atomkriegs?

– Spionagekrieg im Kalten Krieg

– Leistungssport in der DDR-Betrug oder Triumph?

– Gleichberechtigung der Frau in der DDR – ein Mythos?

– Andreas Baader- Revolutionär oder Terrorist?

– Deutscher Herbst und RAF

Bildungsplan-Thema 4: Brennpunkte und Entwicklungen der Gegenwart in historischer Perspektive

– Der Nahost-Konflikt – der ewige Krieg?

– Irak 2003-2016 – ein logischer Weg zum „Failed State“?

– Von den Mudschaheddin zu Al-Qaida – Der Westen und Islamismus in Afghanistan

– Der Arabische Frühling – eine Revolution der Freiheit im Nahen Osten?

– Die Terror-Anschläge vom 11. September

– Putins Russland im historischen Kontext – Vorbild Sowjetunion?

– Die Ressource Öl macht Geschichte

– Der „Islamische Staat“ – unbändiger Terror als logische Konsequenz der westlichen Nahost-Politik?

– Flüchtlinge als Belastung? – Deutschland und seine Einwanderungsgeschichte

Die Themenvorschläge wurden von meinen eigenen GFS-Vorschlägen sowie den folgenden beiden Seiten inspiriert:
http://abitipps.de/muendliche-pruefungen/themen
http://www.uni-protokolle.de/foren/viewt/123673,0.html

Weitere Quellen des Artikels:
http://esg-bretten.de/files/esg/News/…5…/Hinweise_Muendliches_Abitur.pdf
http://www.kultusportal-bw.de/,Lde/Startseite/schulebw/Termine+_+Informationen+zum+Abitur
http://www.bildung-staerkt-menschen.de/service/downloads/…/Gym_G_bs.pdf

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