Rom in Gefahr ab 200 n. Chr.

Rom in Gefahr

Probleme im römischen Reich ab dem 3. Jahrhundert n. Chr.:

– Häufige Herrscherwechsel (mehr als 40 Kaiser in einem Jahrhundert) erzeugten Instabilität im Reich.
– Probleme an den Grenzen: Fremde Völker von Norden und Osten bedrohten die Grenzen und überfielen sie immer wieder.
– Da Soldaten immer mehr Sold erhielten und die römische Armee immer größer wurde, wurde die Staatskasse immer weiter belastet.
– Staatskasse wurde auch belastet, weil durch die Probleme an den Grenzen weniger Steuern eingenommen werden konnten.
– Geringere Steuereinnahmen durch weniger Handel und mehr Korruption im Staatswesen

Drei Lösungsversuche (Maßnahmen) der Kaiser:

– Caracallas 212 n. Chr.: Alle freien Reichsbewohner bekamen ab jetzt das römische Bürgerrecht => Versuch die Bewohner des Reichs an Rom zu binden

– Diokletian 284 n. Chr.: Der Kaiser wird nun „Herr und Gott“ für alle römischen Bürger, das heißt er ist nicht mehr dem Volk verpflichtet, sondern sich selbst.

– Diokletian 284 n. Chr.: Das Reich war zu riesig geworden und konnte alleine nicht mehr verwaltet werden. Diokletian teilte das Reich in vier Präfekturen, die von zwei Kaisern (Augustus) und zwei Unterkaisern (Caesar) regiert wurden. Rom war nicht mehr Hauptstadt, es gab nun vier Hauptstädte (Nikomedia, Sirmium, Mailand, Trier).

=> Fazit: Die Probleme und die Größe des Reichs machten es unregierbar. Die Kaiser versuchten dem Reich Stabilität zu geben, was aber auf lange Sicht zu einer Teilung des Reichs in ein Weströmisches Reich (Hauptstadt Ravenna) und ein Oströmisches Reich (Hauptstadt Konstantinopel) führte.
=> Das Weströmische Reich bestand noch bis 492 n. Chr. fort, das Oströmische Reich bestand als Byzantinisches Reich bis 1453 n. Chr. (erobert von den osmanischen Türken).

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3 Antworten zu Rom in Gefahr ab 200 n. Chr.

  1. franzi (papst) schreibt:

    diese seite ist sehr gut formuliert es hat mich sehr weiter gebracht 🙂

  2. Julia Hau schreibt:

    Der Block hat mich für die Schule wirklich weitergebracht

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