Themenliste 7b Klassenarbeit Nr. 2 am 17.05.2018

Die Klassenarbeit am 17. Mai wird die Großthemen Renaissance und Reformation umfassen. Ich werde neben Wissensfragen auch eine Quelle bearbeiten lassen. Die Fragen orientieren sich meistens an den im Unterricht behandelten Leitfragen oder ähnlichen problematisierenden Fragen.

ACHTUNG:
Einige der Sicherungen, die ich hier verlinkt habe, stammen aus früheren Stunden und enthalten jede Menge Informationen, die wir nicht genauso behandelt haben! Die Artikel dienen der Vertiefung zu den Themen. Ausschlaggebend für den Erfolg in der KA bleibt wie immer das Lernen mit den im Unterricht behandelten Materialien.

Gemälde können auch als Bildinterpretation in die Klassenarbeit integriert werden. Hier zwei sehr sinnvolle Links, um den Inhalt der Gemälde zu wiederholen:

Zu Michelangelos Fresko:

http://www.art-magazin.de/kunst/kunstgeschichte/14258-rtkl-kunst-und-architektur-der-renaissance-crashkurs-renaissance

Zu Lukas Cranachs „Gesetz und Gnade“:

http://www.eule-der-minerva.de/impulse/cranach/cranach.htm

Folgende Unterrichtsstunden und -themen sind für die Klassenarbeit relevant:

Die Renaissance – ein neues Zeitalter

Die Renaissance – ein neues Zeitalter
Was lehrten die Humanisten?

1. Fülle die Tabelle zum Mittelalter auf Grundlage deines bisherigen Wissens.

2. Arbeite aus dem Darstellungstext auf Seite 114 heraus, was den Humanismus
im Gegensatz zum Denken des Mittelalters ausmachte.

Durch das neue Buch haben wir das Thema dieses Jahr völlig anders behandelt, als früher. Das obige Arbeitsblatt sollte jeder von euch ausgefüllt vorliegen haben.
Trotzdem wird Euch diese Zusammenfassung auf jeden Fall weiterhelfen!
https://histoproblog.org/2013/04/30/das-menschenbild-der-renaissance-7-klasse/

Stunden vom 25. Januar und 1. Februar

Glaube und Wissenschaft – ein Widerspruch? Der Wandel des Weltbildes

– das babylonische Weltbild
– das ptolemäische / geozentrische Weltbild
– das heliozentrische Weltbild
– das moderne / azentrische Weltbild

Stunde vom 1. Februar mit „Ausstellung“ der einzelnen Weltbilder

Stationenlernen Renaissance

Station 1: Leonardo Da Vinci – ein typischer Vertreter seiner Zeit?
S. 119, Aufgaben 1-2
Station 2: Ein neues Weltbild
S. 120, Aufgaben 1+2 plus Ausstellungsblatt
Station 3: Galileo Galilei
S. 121, Aufgaben 1a+2
Station 4: Buchdruck
S. 122, Aufgaben 1+2a

Stunde vom 8. Februar

Die Entdeckung der Neuen Welt

https://histoproblog.org/2013/04/30/die-entdeckung-der-neuen-welt-1492-7-klasse/

Dazu ist die Liste der wichtigsten Entdecker und ihrer Errungenschaften wichtig für die KA.
Die Jahreszahlen werde ich dazu aber nicht abfragen.

Stunden vom 22. Februar und 1. März

Die Ausbeutung der Neuen Welt – das Schicksal der Indianer

Die Eroberung der Indianer durch die Spanier
Wieso gingen die Reiche der Ureinwohner so schnell unter?

Gründe für die erfolgreiche Expansion der Spanier:
– eingeschleppte Krankheiten wie Pocken und Cholera schwächten die Ureinwohner
– Spanier nutzten Kampfhunde und Pferde
– Spanier verbündeten sich mit den Feinden der Azteken im Bürgerkrieg
– Azteken wurden überlistet, in dem Cortés den Anführer festnahm
– Spanier hatten bessere Waffen (Gewehr, Armbrust, Panzerung)
– Fehler Moctezumas: Spanier wurden in die Hauptstadt gelassen
– Aztekin Malinche hilft den Spaniern bei der Eroberung Tenochtitlans
– Spanier waren gierig nach dem Gold der Azteken

Folgen für Indios:
– von 75 Millionen Indios überlebten nur 10 Millionen bis 1570
– Untergang der Hochkulturen (Azteken, Inkas, Mayas)
– Zwangsarbeit in Goldminen und auf Farmen (Schwerstarbeit)
– Tod durch Erschöpfung durch das Fehlen von Pausen
– Flucht wurde mit dem Tod bestraft
– Indio-Arbeiter wurden wie Sklaven verschenkt
– Folter und Peitschenhiebe (Stahlpeitschen, Teerpeitschen)
– Hunger führte zu Unfruchtbarkeit oder Kindsmord

=> Grund für die Kolonisierung war Habgier, die Legitimation war die Einführung von Kultur und Christentum

(einige Aspekte in dem folgenden Artikel haben wir dieses Jahr so nicht gemacht, der Artikel dient der Vertiefung des Wissens)

https://histoproblog.org/2013/04/30/die-ausbeutung-der-neuen-welt-7-klasse/

Stunde vom 8. März

Reformation: Die Unzufriedenheit mit dem Ablasshandel wächst
– v.a. Forderungen der Menschen und die Gründe für die Unzufriedenheit der Gläubigen mit der katholischen Kirche

Der Ablasshandel
Warum zahlten die Menschen für den Ablass?

Gründe dafür, dass die Gläubigen für ihre Sünden zahlten:
– die Menschen hatten Angst davor in die Hölle zu kommen
– die Kirche machte den Gläubigen durch Bilder und Reden Angst vor der Hölle
– die Kirche warb aktiv dafür, Ablass zu zahlen

Verwendungszwecke der Ablasseinnahmen:
– Geld wurde an Günstlinge in Rom verschenkt
– Stimmenkauf zur Papstwahl
– Errichtung des Petersdoms in Rom
– Päpste machten ihre Kinder zu Bischöfen
– Erweiterung von Macht durch Aufstellung von Armeen
– Investition in Kunst der Renaissance
Ein mutiger Mönch stellte sich dem Ablasshandel entgegen: Martin Luther!

https://histoproblog.org/2013/06/11/kritik-an-der-kirche-zu-beginn-der-reformation/

Stunde vom 15. März

Reformation: Bruder Martin und die Nation
LF: Wie wird aus Luthers Protest eine neue Konfession?

– Luthers Glaubensgrundsätze
– Luthers Reformvorschläge
– die ausgewählten Thesen aus seinen 95 Thesen (ihr müsste die Thesen nicht auswendig lernen, aber deren Inhalt wiedergeben können)

https://histoproblog.org/2013/06/11/martin-luther-und-die-reformation/

Hier findet die Dokumentation noch einmal in voller Länge:
https://www.zdf.de/dokumentation/die-deutschen/luther-und-die-nation-100.html

Stunde vom 22. März

Reformation: Die Reformation setzt sich durch
– Warum war die Reformation Luthers erfolgreich?
=> Gründe für den Erfolg Luthers und der Reformation

Gründe für den Erfolg Luthers bei der Gründung des evangelischen Glaubens:
– Luther übersetzte die Bibel ins Deutsche -> Verbreitung seiner Ideen
– sein Landesherr Friedrich der Weise schützte Luther vor der Kirche
– die nördlichen Landesherren (Fürsten) übernehmen den Glauben
– der Glaube verbreitete sich durch Flugblätter mit Karikaturen
– die Erfindung des Buchdrucks verbreitet die Bibel und den Glauben schneller
– andere Reformatoren unterstützten ihn (Calvin z.B.)
– der Ablasshandel störte die Menschen sehr, so dass sie Luthers Ideen gerne aufnahmen
– durch den lutheranischen Glauben wurden Schulen und Pfarreien gebaut
=> Vorteile für die arme Bevölkerung

Stunde vom 12. April

Der Bauernkrieg und der Augsburger Religionsfrieden

Leitfrage: Werden die Bauern von Luther befreit?
Der lutheranische Glaube richtet sich streng nach der Bibel und die Bibel verbietet die Leibeigenschaft von Christen. Also müssten die Bauern doch davon befreit werden?

Die Unzufriedenheit der Bauern:

Ursachen für die Unzufriedenheit
– Missernten und Krankheiten führten häufig zu Hungersnöten
– Grundherren und Adlige versuchten ihren Besitz auf Kosten der Bauern zu vergrößern
– die Bauern hatten viele Schulden bei den Adligen und Klöstern
– Situation der Bauern stand im krassen Gegensatz zur Bibel
– Abgabenbelastung der Bauern stieg immer weiter an -> Verelendung

Forderungen der Bauern
– Wahlen der Pfarrer
– Abschaffung des Viehzehnt
– Rückgabe des ursprünglichen Besitzes der Bauern durch die Adligen
– faire Einteilung der Wälder
– Abschaffung der Todfallsteuer
– Abschaffung der Leibeigenschaft
– alte Gesetze sollten gelten, nicht die Willkür der Richter
– Frondienste sollen nicht willkürlich steigen dürfen

=> Die Bauern forderten NICHT die Abschaffung des Ständewesens, sondern gerechte Gesetze, ein Ende ihres Elend und die Abschaffung der Leibeigenschaft.

Luthers Reaktion:
Die Bauern verstoßen gegen die Bibel und sind Gotteslästerer und Mörder.
Deswegen sollen die Fürsten die Bauern umbringen, um nicht selbst Gotteslästerer zu sein.
Gründe:
– die Bauern plündern und berauben Klöster
– die Bauern morden (5. Gebot)
– sie brechen ihren heiligen Treueeid gegenüber den ersten zwei Ständen
Eigentlicher Grund, warum Luther die Bauern verstößt:
– Luther braucht die Fürsten, weil sie ihn und die Reformation vor der katholischen Kirche schützen!

Der Augsburger Religionsfrieden
Beurteile diesen Religionsfrieden und entscheide, wer als Sieger hervorging.
Die Landesherren im Reich gingen als Sieger hervor, weil sie
– über die Religion aller ihrer Untertanen entscheiden dürfen (cuius regio, cuius religio)
– die Klöster und Kirchen enteignen dürfen und in Schulen umwandeln dürfen => Beliebtheit!
– als Protestanten ihre Pfarrer wählen dürfen und der Religion ihres Reichs vorstehen.
– unabhängiger vom Kaiser und seinen Entscheidungen handeln können.
Kann der Augsburger Religionsfrieden einen Krieg zwischen Katholiken und Protestanten verhindern?
-> Streitigkeiten bleiben, Auswanderungen führen zu Chaos,
Reichsfürsten wollen trotzdem ihre Macht ausbauen => kein Frieden!

Hier eine Zusammenfassung aus einer früheren Stunde:
https://histoproblog.org/2013/06/11/der-deutsche-bauernkrieg/

Stunde vom 12. April

Der Dreißigjährige Krieg

https://histoproblog.org/2013/06/11/der-dreisigjahrige-krieg/

Stunde vom 19. April

Der Westfälische Frieden

Der Westfälische Frieden – ein endgültiger Frieden?
Konnte der Frieden die Konflikte im Reich lösen?

Reformation ab 1517 (durch Luther und Calvin)
 Zerstörung der Glaubenseinheit im Heiligen Römischen Reich dt. Nation
 Teilung der Glaubensrichtungen in Katholizismus, Protestantismus und Calvinismus
Augsburger Religionsfrieden von 1555
 Versuch der Einigung im Glaubenskonflikt: „wessen Region, dessen Religion“
 gescheitert
Prager Fenstersturz 1618
 Konflikt in Böhmen zwischen katholischem König und protestantischer Bevölkerung weitet sich aus
 Protestanten einen sich in der Evangelischen Union und die Katholiken in der Katholischen Liga => Bewaffnung der Glaubensrichtungen
Dreißigjähriger Krieg von 1618 bis 1648
 Wallensteins Idee: „Krieg ernährt den Krieg“ – Söldner plündern das Land
 Einmischen der europäischen Mächte (Schweden, Dänemark, Spanien, Frankreich)
Der Westfälische Frieden – warum hielt er 150 Jahre lang?
– Terroritalien Folgen
 Schweden erhielt Gebiete im Norden Deutschlands
 Frankreich erhielt Gebiete im Westen Deutschlands
 Schweiz und Niederlande treten aus dem Reich aus (für immer)
 Brandenburg, Sachsen, Bayern werden mit Gebieten belohnt

– Folgen für die Konfessionen:
=> Calvinisten wurden neben Katholiken und Lutheranern gleich anerkannt
=> Bevölkerung musste sich nicht mehr religiös nach dem Landesherren richten
– Folgen für die Verhältnisse zwischen Fürsten und Reich (Kaiser)
=> Fürsten wurden innerhalb des Reichs selbstständig
=> Fürsten durften nun an der Steuererhebung und Gesetzgebung mitwirken
=> die Macht des Kaisers wird massiv eingeschränkt (kann alleine z.B. keinen Krieg mehr führen)
=> das Reich hat keine starke Zentralgewalt mehr, die Fürsten bestimmen selbst

– Folgen für die Machtverhältnisse in Europa
=> das Reich wird in Europa weitgehend unwichtig
=> die Machtstellung in Europa hat nun Frankreich

https://histoproblog.org/2013/06/11/der-westfalische-frieden/

Stunde vom 26. April

Viel Erfolg beim Lernen und in der Klassenarbeit!

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