Ergebnisse Lernzirkel Mittelalter

Liebe Schüler/innen, in diesem Artikel werde ich Euch die Ergebnisse unseres Lernzirkels hochladen. Natürlich sind Eure eigenen Ergebnisse individuell und dadurch von den hier gezeigten Lösungen unterschiedlich.
In der Klassenarbeit solltet ihr die wichtigsten Ergebnisse zusammenfassen und auf andere Inhalte anwenden können (z.B. vergleichen).

Übersicht über die Themen:

1. Station: Krankheiten im Mittelalter
2. Station: Leben auf der Burg
3. Station: Leben im Dorf
4. Station: Stadt im Mittelalter
5. Station: Leben in einer mittelalterlichen Stadt
6. Station: Kloster im Mittelalter

Station 1: Krankheiten im Mittelalter

Aufgabe I-1:
Woran starben die Menschen im Mittelalter? Fertigt eine Mindmap an.

I-2 Die Pest- „der schwarze Tod“
Aufgabe I-2:
a) Worin seht Ihr die Ursachen für die Seuchen im Mittelalter und warum breiteten sie sich so schnell aus?
Die Ursache der Seuche sind Ratten die von Flöhen gebissen wurden. Diese Flöhe sprangen von den Ratten auf die Menschen. Durch die mangelnde Hygiene konnten viele Ratten die Seuche verbreiten.

b) Erklärt auf welchen Wegen sich die Pest ausbreitete. Nennt die heutigen Länder, die damals davon betroffen waren.
Die Ratten wurden von den Flöhen gebissen und sprangen auf die Menschen über. Die Flöhe breiteten sich in Spanien, Portugal, Frankreich, Deutschland, Schweiz, Österreich, Italien, Polen, Libyen, Marokko, Algerien, Tunesien, Russland (Moskau), Kroatien, Finnland, England und Irland aus.

I-3 Kleiner Exkurs zur Biologie: Übertragungen und Erscheinungsbild
Aufgabe I-3
Wie wird die Krankheit übertragen? Schaut euch M2 genau an und schreibt eine Erklärung ins Heft.
Wenn eine Ratte von einem Floh gebissen wurde und danach einen Menschen biss, übertrug er einen Virus, der bewirkte, dass man am Hals, unter den Armen und im Leistenbereich schwarze, stinkende Schwellungen bekam. Durch das Einatmen des Gestanks bekam man die tödliche Lungenpest.

Aufgabe I-4
a) Nennt Schutzmaßnahmen, die ergriffen wurden um nicht angesteckt zu werden.
• Vermeidung von jeglichem Überfluss (Askese)
• Viel trinken
• Das Leben genießen
• Angenehm unterhalten
• Viel Lachen
• Jedes Begehren befriedigen
• Auf den Landsitz „flüchten“

b) Welche Maßnahmen wurden gegen die Juden ergriffen? Was haltet ihr davon?
Die Juden wurden verbrannt, erschlagen und gefoltert.
Ich denke die Menschen haben falsch gehandelt, da die Juden die Tat nur unter der Folter gestanden. Das zeigt wozu neidische Menschen fähig sind.

I-4 Lepra Fluch des Mittelalters
Aufgabe I-5
a) Wie wird Lepra übertragen?
Lepra wird durch ein Bakterium von Mensch zu Mensch übertragen. z. B. durch Tröpfchen- und Schmutzinfektionen.
b) Was war die „Lepraschau“?
Bei der Lepraschau wurden alle bei denen der Verdacht auf Lepra vorhanden war untersucht. Die Personen, die mit Lepra infiziert waren, wurden aus der Gemeinde ausgeschlossen.
c) Warum wird Lepra auch als „Aussatz“ bezeichnet?
Die Leprosen wurden in eine Art Heim oder Spital vor den Stadttoren „ausgesetzt“.

Aktion I-1
Als Stadträte einer mittelalterlichen Stadt schreit ihr eine Verordnung, mit der ihr verhindern wollt, dass sich die Pest weiter ausbreitet. Schreibt sie in euer Heft. Sie soll nicht mehr als fünf Punkte umfassen.

Station 2: Leben auf der Burg

Die wichtigsten Gebäude einer Burg:
Palas (Wohngebäude), Bergfried (Wohnturm aus Stein), Wehrmauern, Zugbrücke, Kapelle, Ställe

II-1 Burgen als Zeichen adliger Macht
Aufgabe II-1:
Füllt mit Hilfe eures Buches auf den Seiten 31 bis 35 das Arbeitsblatt zur Burg aus.

II-AB1 Der Ritter
1. Was unterscheidet den Ritter vom einfachen Volk?
-Er gehört dem Adel an, er darf alleine ein Schwert halten
2. Wie „finanzieren“ sich Ritter?
-Leistung der Bauer: Abgaben an Ritter/Fürsten/Grafen
-Leistung der Grafen oder Fürsten: Land schenken/Reichtum
-Leistung der Ritter: beschützen/in den Krieg ziehen

II-AB1 Die Burg
3. Was sind Burgen?
-Ein durch Mauern geschützter Wohnturm
4. An welchen Stellen werden sie gebaut?
-Auf Hügeln/Anhöhen, in Höhlen, geschützt von einem Wassergraben
5. Welches sind die zwei wichtigsten Eigenschaften?
-Schutz der Leute/Wohnen/Zufluchtsorte
6. Was befindet sich in der sogenannten Vorburg?
-Stallungen/Schmiede/Gemächer der Mägde/Knappen
7. Warum ist das Anlegen von Vorräten wichtig?
-Genügend Essen bei Belagerungen und im Winter
8. Wo befindet sich die Küche?
-an der Ringmauer im Burghof
9. Was gibt es bei „Ritters“ zu essen?
-Es wurde viel Fleisch und viele Früchte gegessen
10. Was gab es im Kräutergarten?
-Kräuter
11. Warum kamen die Bauern aus dem Herrschaftsgebiet mehrmals im Jahr in die Burg?
-wenn das Dorf angegriffen wurde/zum Abgeben eines Teils ihrer Ernte
12. Wer kümmert sich um das Einnehmen der Abgaben?
-die Burgherrin
13. Was bringen die Bauern?
-Geld und Naturalien

II-AB3 Privatleben des Ritters
14. Was findet in der Kemenate statt?
-In der Kemenate schlafen, lesen, sticken, … Wohnbereich der Damen
15. Was macht ein Ritter bei einem Streit mit einem anderen Ritter?
– 1. Möglichkeit: Fehde über Generationen
– 2. Möglichkeit: Duell, Wettkampf

II-AB5 Turniere
16. Was sind Turniere?
-Wettkämpfe verschiedener Disziplinen um die Ehre zu stärken
17. Was ist Ziel eines Turniers?
-Das Ziel ist zu gewinnen. Der Sieg bringt Ehre, Ansehen, Ruhm
II-AB6 Kriege und Fehden zwischen Rittern

18. Was machen Bauern bei Überfällen o. ä.?
-Sie flüchten auf die Burg
19. Wie wird eine Burg erobert?
-belagern, stürmen, aushungern

II-AB7 Das Ende des Rittertums
20. Warum endete das Rittertum?
-Die Ritter konnten den englischen Langbögen nichts entgegensetzen und ihre Kampfart veraltete. Die Erfindung des Schießpulvers veränderte die Kriegsführung dann vollkommen.

II-2 Ausbildung eines Ritters
Aufgabe II-2:
Füllt den Lückentext aus und verwendet dabei folgende Begriffe:
Ritterstand – Page – Kriegszüge – Knappe – Bauern – Tischmanieren – Frondienst – Burg – Angaben – reiten, schießen, jagen – Geburt – Turniere – Schwertleite – Minne – Waffenhandwerk – Lebensunterhalt

Ende des 12 Jhs. wurden die Ritter ein adliger Stand, dem man durch die Geburt angehörte. Ein künftiger Ritter kam bereits im Alter von 7 Jahren auf eine fremde Burg. Hier diente er zunächst als Page, war Teil des Gefolges und lernte gesittete Schwertleite. Im Alter von etwa 15 Jahren begann die eigentliche Ausbildung für das künftige Waffenhandwerk. Während dieser Lehrzeit wurde er als Knappe bezeichnet. Er lernte reiten, schießen und jagen und begleitete seinen Lehrherren auf Kriegszüge gegen Feinde. Die Ausbildung endete mit 18 – 21 Jahren. In einer feierlichen Zeremonie erhielt er die Schwertleite und wurde in den Ritterstand aufgenommen. Jeder Ritter verfügte über Grundbesitz und war Herr über die Bauern, die auf seinem Land lebten. Von ihnen forderte er Frontdienst auf seinen Feldern und Abgaben in Form von Geld und Naturalien. Mit diesen Leistungen finanzierte er seinen Lebensunterhalt und auch seine Kriegszüge. Als Kampfspiele fanden auf den Burgen Turniere statt, die der Übung für den Ernstfall dienten. Zum ritterlichen Leben zählte auch die Verehrung einer vornehmen Dame, was man damals als Minne bezeichnete.

Station 3: Leben im Dorf

III-1 Das Leben im Dorf
III-2 Das Leben der Bauern

Aufgabe III-1:
Stelle dir vor: Du bist ein Bauer/ eine Bäuerin aus dem Mittelalter. Erzähle einen Tag aus deinem Leben. Nimm den Infotext: „Das Leben der Bauern“ zu Hilfe.
Der Arbeitstag beginnt bei Sonnenaufgang. Meine Frau und ich versorgen das Vieh. Zum Frühstück gibt es dunkles Brot und Getreidebrei.
Dann geht die ganze Familie zur Arbeit aufs Feld. Bei Sonnenuntergang geht es zurück nach Hause. Dort werden dann die Kühe, Ziegen, Hühner und Gänse gefüttert. Jetzt reinige ich die Arbeitsgeräte und meine Frau bessert die Kleidung aus.

III-3 Freie und unfreie Bauern
Aufgabe III-2:
Lest den Dialog in verteilten Rollen.
Vorteile laut Johann Nachteile laut Hinrich:
– die Familie wäre versorgt falls er stirbt
– der Graf hilft in der Not
– man muss nicht in den Krieg – man darf nicht über sich bestimmen
– man muss jährlich 500 kg Korn, 2 Gänse und eine Kuh abgeben

a) Schreibt in eine Tabelle: Welche Vorteile erwähnt Johann? Welche Nachteile sieht Hinrich?

III-4 Die Dreifeldwirtschaft
Aufgabe III-3:

a) Erkläre anhand des Bildes, wie das System der Dreifeldwirtschaft funktionierte.
Die Felder werden so angelegt, dass in jedem der drei Jahre eine Brache, ein Wintergetreide und ein Sommergetreide angebaut werden. Im nächsten Jahr wird auf dem Feld der Brache das Wintergetreide, auf dem des Sommergetreides die Brache und auf dem Feld des Wintergetreides das Sommergetreide. Im Jahr drei wird wieder gewechselt, sodass auf jedem Feld einmal die Brache, das Wintergetreide und das Sommergetreide war.

b) Beschreibt die Vorteile, welche die Dreifeldwirtschaft mit sich brachte.
– Die Gefahr einer Missernte fiel
– der Kot der Tiere wurde zum Dünger

Station 4: Stadt im Mittelalter

IV-1 Warum entstanden Städte?
Aufgabe IV-1:
Lies den Infotext sorgfältig durch. Aus welchen Gründen entstanden Städte im Mittelalter? Trage die Ergebnisse in die linke Spalte ein einer zweiteiligen Tabelle ein. Trage in die rechte Spalte Städtebeispiele ein.

IV-2 Gründung von Städten – Das Beispiel Freiburg
Aufgabe IV- :
Beantworte folgende Fragen, indem du eine Mindmap gestaltest. Die Kategorien für diese sind fett gedruckt. Wähle als Überschrift für deine Mindmap: Gründung von Städten – Das Beispiel Freiburg
1. Wie erfolgte die Gründung Freiburgs?
2. Wer sind die Vertragspartner?
3. Welche Rechte sichert der Herzog den zukünftigen Bürgern zu?

Aufgabe IV-4:
Welche Vorteile bietet eine Marktordnung? Notiere in Stichworten.
– durch das Waffenverbot wurde es sicherer
– ermöglicht humane Preise
– es werden zusätzliche Einnahmen durch Strafgelder gemacht
– festgelegte Preise

Station 5: Leben in einer mittelalterlichen Stadt

V-1 Zusammensetzung der städtische Bevölkerung
Aufgabe V-1:
Wie ist die städtische Bevölkerung im Mittelalter aufgebaut? Male die Zwiebelform in dein Heft und schreibe hinein, wer zu welcher Schicht gehörte. Achte auch darauf, welche Anteile die Schichten an der Gesamtverteilung hatten!

Aufgabe V-4:
Welche Vorteile bietet eine Marktordnung? Notiere in Stichworten.
– durch das Waffenverbot wurde es sicherer
– ermöglicht humane Preise
– es werden zusätzliche Einnahmen durch Strafgelder gemacht
– festgelegte Preise

Station 6: Kloster im Mittelalter

Aufgabe VI-1:
a) Warum wird Ludger ins Kloster geschickt?
Er lernt dort lesen und schreiben. Außerdem wird er Mönch, das bedeutet eine sichere Zukunft. Sein Vater hatte nämlich schon dem älteren Sohn die Burg versprochen.
b) Was ändert sich für Ludger mit dem Eintritt ins Kloster?
– Er muss seine Kleidung abgeben.
– Seine Haare werden bis auf einen Ring abgeschoren.
– Er muss sein ganzes Eigentum Abgeben
– Er muss nach strengen Regeln leben
– Er sieht seine Eltern nicht mehr
– Er muss die Mönchskutten und Kleider tragen

VI-1 „Wir leben nach den Regeln des heiligen Benedikt!“
Aufgabe VI-2:
Schreibe den Tagesablauf eines Novizen auf
– 2 Uhr: Nacht Gottesdienst
– Bis zum Morgen: heilige Schriften lesen
– Am Morgen: kleine Mahlzeit
– 9 Uhr: Gottesdienst
– Nächste 7 Stunden: Novizenschule
– 12 & 15 Uhr: Unterbrechung zum Essen
– 6 Uhr: Gebet
– 8 Uhr: letzte Abendmahlzeit
– Danach: nicht mehr sprechen

VI-2 Aufbau eines Klosters
Aufgabe VI-3:
Seht euch den Plan genau an, und übertragt die gesuchten Wörter auf euer Blatt. Die Anfangsbuchstaben der ersten fünf und die Endbuchstaben der letzten sechs Wörter verraten euch den an dem das Original des Planes heute Aufbewahrt wird.
1. Schreibstube
2. Aderlass
3. Novizenschule
4. Klausur
5. Turm
6. Kreuzgang
7. Basilika
8. Schlafsaal
9. Esssal
10. Küche
11. Garten

Lösungswort: Sankt Gallen

Aufgabe VI-4:
Ordne die Gebäude den vier Aufgaben des Klosters zu:
Ernährung – Handwerk – Dienstleistung – Bildung

Ernährung:
6,7,8,9,13,24,
27,29,30,32,33,
34,35,36/1,26/2

Handwerk:
28,31,36/2

Dienstleistung:
3,5,10,11,12,14,
17,19,20,21,23,25,
26/1,37,38,29,40,
41,42,43

Bildung:
1,2,4,15,16,18,22

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter 1. Leben und Herrschen im Mittelalter veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Ergebnisse Lernzirkel Mittelalter

  1. Pingback: Themenliste 7b Klassenarbeit Nr. 1 am 30.11.2017 | Histoproblog – Geschichte macht Schule

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s