Arbeitsblatt zu einer Nachhaltigkeitsstunde zur Weimarer Republik (Gruppenpuzzle)

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Histoproblog Gruppenpuzzle Nachhaltigkeitsstunde Weimarer Republik

Das Thema „Weimarer Republik“ in der neunten Klasse stellt für die Schülerinnen und Schüler meist einen schwierigen Einstieg in das Schuljahr dar. Erstens ist durch die große Stoffmenge für dieses Schuljahr die Zeit immer knapp, zweitens ist für 15jährige die Zeit zwischen 1918 und 1933 in Deutschland schwer zugänglich. Namen wie Ebert, Thälmann, Hindenburg oder Scheidemann sind kaum bekannt und das Scheitern der Demokratie 1933 rückt die Weimarer Republik als Ganzes für Heranwachsende erst einmal in einen generell negativen Kontext.
Damit die Lerngruppe für eine folgende Klassenarbeit, aber auch für die Bearbeitung des restlichen 20. Jahrhunderts die wichtigsten Themen und ihre Ergebnisse noch einmal sichert, bietet sich eine Nachhaltigkeitsstunde zum Ende der Unterrichtseinheit an. Als beste Unterrichtsform hat sich dabei das Gruppenpuzzle herausgestellt, da hier die Lernenden miteinander kooperieren, ihr gemeinsames Wissen sammeln und vergleichen können. Die Lehrkraft sollte dabei den Ablauf vorher genau erklären und Farbkarten bereitstellen, die mit Nummern beschriftet sind.
Für das beiliegende Arbeitsblatt bietet sich z.B. bei 28 Lernenden an, vier verschiedene Farben einzusetzen und zwar sieben Karten pro Farbe. Die sieben gelben Karten sind mit jeweils den Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 beschriftet, so wird auch mit den anderen drei Farben verfahren. Zu Beginn der Unterrichtsstunde werden die Karten gut gemischt an die Lernenden verteilt. Diese sollen sich dann gemäß ihrer Nummer in Gruppen zusammenfinden und das passende Thema bearbeiten. Nach 15 Minuten lösen sich diese Gruppen dann auf das Signal des Lehrers auf und finden sich in ihren „Farbgruppen“ zusammen (alle roten Karten in eine Gruppe usw.) Hier ist nun zu jedem Thema ein Experte vorhanden, der den anderen Lernenden seine Ergebnisse präsentiert, die Zuhörer schreiben dabei die wichtigsten Erkenntnisse noch einmal ins Heft und können Fragen stellen. Für diese Phase können 20-25 Minuten veranschlagt werden. Die Lehrkraft steht in allen Phasen als Berater zur Seite, hält sich aber eher zurück (sollte immer ansprechbar und interessiert sein).
Zum Ende der Stunde treffen sich alle im Klassenzimmer noch einmal im Plenum und diskutieren weitere Fragen oder evaluieren den Erfolg der Methode.

Die Themen auf dem Arbeitsblatt sollten natürlich den behandelten Themen angepasst werden. Beispielsweise werden meistens die Kampftrupps der frühen Dreißiger Jahre sowie die politischen Parteien der Weimarer Republik nicht behandelt.

Zum Thema „Weimarer Republik“ auf Histoproblog:
https://histopro.wordpress.com/category/ii-weimarer-republik/

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